der Marktplatz von Zwönitz im Erzgebirge

Zwönitz

Die Bergstadt Zwönitz befindet sich am Nordrand der Geyrischen Platte. Die mittlere Höhenlage des Ortes liegt bei 500 m, die Hänge in südlicher Richtung reichen bis über 700 m. Gegründet wurde die malerische Kleinstadt Zwönitz um 1160 und 1320 mit dem Stadtrecht vom Kloster Grünhain ausgestattet. Die alte Bergstadt zählt heute zu den regionalen Zentren des Erzgebirges. Mittelpunkt ist der denkmalgeschützte Marktplatz mit der Postmeilensäule aus dem Jahre 1727, das im fränkischen Stil erbaute Hotel Roß und die St. Trinitatiskirche mit ihrem barocken Kanzelaltar. Von hier aus beginnt auch der Zwönitzer Nachtwächter seinen Rundgang durch die liebevoll restaurierte Innenstadt. Zur Mitternacht bläst er vom Rathausturm, in dem sich auch die Zwönitzer Bergglocke mit dem historischen Figurenspiel befindet.

Technisches Museum Papiermühle Zwönitz

Blick auf Zwönitz

Solarbeheiztes Freibad Zwönitz

Zwönitz hat Tradition

Diese und weitere bergbauliche Sachzeugen in der Stadt erinnern daran, dass der Stadt im 15. Jahrhundert das Bergrecht verliehen wurde. Um das bergmännische Brauchtum wieder zu beleben, wurde im Jahre 1995 der Bergmännische Traditionsverein gegründet. Seitdem können sich Besucher und Einheimische bei Bergparade, Bergpredigt, Stollenbesichtigungen und Mettenschicht über das bergmännische Brauchtum in Zwönitz freuen.

Museum Knochenstampfe

Zwönitz verkörpert den Einklang zwischen einer langen, bewegten Geschichte und einer aufstrebenden, modernen Entwicklung in der Gegenwart. Bis heute macht das gepflegte Brauchtum, wie Holzkunsthandwerk oder Klöppelkunst, die erzgebirgischen Traditionen bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Über das ganze Jahr werden Feste mit historischem Hintergrund mit großem Aufwand und Liebe zum Detail veranstaltet. Aber, Zwönitz zählt heute auch zu den regionalen Zentren des Erzgebirges. Handel und Wandel, Kultur und Sport bieten in einer reizvollen Landschaft viele Möglichkeiten der Betätigung, alles ohne die Hektik eines städtischen Gemeinwesens.

Sehenswert sind unter anderem:

Die Stadt liegt im Mittleren Erzgebirge am Geyerschen Wald, etwa 25 km Luftlinie südwestlich von Chemnitz an der Quelle des Zwönitzbaches. Bis zur Grenze nach Tschechien sind es rund 30 km. Der höchste Punkt im Stadtgebiet liegt 653 m (Ziegenberg), der niedrigste Punkt 485 m ü. NN. Schon vor dem 15. Jahrhundert wurde hier Bergbau betrieben; vornehmlich wurde Eisenerz abgebaut. Aus diesem Grunde erhielt sie die Bezeichnung Bergstadt mit steuerlichen Privilegien.

Zur Webseite der Stadt: Link

an der alten Sendig Mühle Zwönitz