entlang der Silberstrasse

Die Silberstrasse

Sachsens erste und längste Ferienstrasse in einer einzigartigen Landschaft. Wie ein silbernes Band durchzieht die Ferienstrasse das Erzgebirge von Westsachsen kommend und bis zur Landeshauptstadt Dresden. Sie verbindet eine Kette sehenswerter Städte wie Zwickau, Schneeberg, Aue, Schwarzenberg, Annaberg-Buchholz, Wolkenstein, Marienberg und Freiberg. Sie erinnert an Jahrhunderte zurückliegende Zeiten, als über das ganze Land das “Bergkgeschrey” von reichen Silberfunden kündete. So wurde die Region vom Silber geprägt. Es entstanden Bergwerke, Hütten und Münzstätten, die wiederum bis in die heutige Zeit bewahrte Traditionen und Bräuche entstehen ließen

Man erlebt im traditionsbewussten Erzgebirge heute noch eine Lebensweise, die aus der Historie der Bergknappen hervorging und dieser Region einen so, unverwechselbaren und einzigartigen Flair vermittelt.

Bergparaden, Weihnachtsbräuche, die erzgebirgische Volkskunst wie Schnitzen und Klöppeln sowie die Herstellung der weltbekannten Pyramiden, Krippen, Nussknacker, Räuchermänner und Holzspielwaren sind Ausdruck dieser eigenständigen erzgebirgischen Tradition.

Die Silberstrasse lässt den Reisenden auch eine Reihe technischer Denkmale erleben. Die Einfahrt in Schaubergwerke und der Besuch funktionstüchtiger Erzhämmer vermitteln einen Eindruck über die technischen Fähigkeiten früherer Generationen.

Große Erfinder und Wissenschaftler, Geistesriesen jener Zeit lebten und wirkten hier. Persönlichkeiten wie Georgius Agricola, Begründer der Montanwissenschaften, Alexander von Humboldt oder der Rechenmeister Adam Ries, auch J. F. Mende, der Erbauer des ersten Schiffshebewerkes der Welt, unweit Freibergs, haben die Region weit über die Grenzen hinaus bekannt.